Eine pflanzenbasierte Ernährung bietet weit mehr als nur den Verzicht auf Tierleid. Sie ist ein Schlüssel zur Reduktion systemischer Entzündungen und zur Förderung der Darmgesundheit.
Wichtige Protein-Quellen
Um alle essentiellen Aminosäuren abzudecken, ist die Kombination entscheidend:
- Hülsenfrüchte: Linsen, Kichererbsen und Bohnen liefern Lysin.
- Fermentierte Produkte: Tempeh und fermentierte Lupinenprodukte sind besonders darmfreundlich.
- Kombination: Hülsenfrüchte mit Getreide (z.B. Reis oder Quinoa) ergeben ein vollständiges Aminosäureprofil.
Das Geheimnis der Resistenten Stärke
Nicht alle Kohlenhydrate sind gleich. Wenn Sie Kartoffeln, Reis oder Nudeln kochen und dann abkühlen lassen (mindestens 12 Stunden), entsteht "Resistente Stärke".
- Wirkt wie ein Ballaststoff und füttert gute Darmbakterien.
- Produziert Butyrat, welches Entzündungen im Darm hemmt.
- Lässt den Blutzuckerspiegel weniger stark ansteigen.
Vorsicht bei Kuhmilch
Aktuelle Forschungen deuten darauf hin, dass Kuhmilch-Proteine (Casein) und der Wachstumsfaktor IGF-1 Entzündungsprozesse fördern können, die mit Akne, Prostatakrebs und sogar Autoimmunreaktionen (wie bei MS) in Verbindung gebracht werden.